{"id":251,"date":"2019-04-24T09:11:31","date_gmt":"2019-04-24T08:11:31","guid":{"rendered":"http:\/\/vps31252.alfahosting-vps.de\/wordpress\/?page_id=251"},"modified":"2020-05-05T12:43:32","modified_gmt":"2020-05-05T11:43:32","slug":"chronicgeneralinformationsupport-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kidtrauma.org\/?page_id=251","title":{"rendered":"Belastende Erinnerungen\/Albtr\u00e4ume"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"Fliesstext\">Bei Kindern, die besonders schwere oder wiederholte bzw. langanhaltende Traumatisierungen erlebt haben, k\u00f6nnen sich auch lange danach belastende Erinnerungen (Bilder, Ger\u00e4usche, Gedanken usw.) an das Trauma aufdr\u00e4ngen. Dies kann sich auch in Form von Albtr\u00e4umen oder in sich wiederholenden Spielsequenzen \u00e4ussern.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Albtr\u00e4ume<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Nach traumatischen Ereignissen haben viele Kinder Albtr\u00e4ume.<\/li>\n<li>Die Inhalte der Albtr\u00e4ume m\u00fcssen thematisch nicht unbedingt mit den traumatischen Ereignissen zusammenh\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Helfen Sie Ihrem Kind zu verstehen, dass Albtr\u00e4ume nach traumatischen Erfahrungen sehr h\u00e4ufig und eine nat\u00fcrliche Antwort auf belastende Situationen sind.<\/li>\n<li>Wenn Ihr Kind mitten in der Nacht durch einen Albtraum erwacht, schauen Sie, dass es richtig wach wird, beruhigen Sie es dann. Vermitteln Sie ihm, dass es in Sicherheit ist und helfen Sie ihm anschliessend wieder einzuschlafen, indem Sie mit ihm \u00fcberlegen, was es Sch\u00f6nes tr\u00e4umen k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>Denken Sie sich gemeinsam ein gutes Ende des Traumes aus.<\/li>\n<li>Manchmal hilft es auch, ein kleines Licht brennen zu lassen, dem Kind sein Lieblings-Pl\u00fcschtierchen ins Bett zu geben oder einen Traumf\u00e4nger zu basteln.<\/li>\n<li>Wenn das Kind sich am Morgen noch an den Albtraum erinnert, ist es hilfreich, wenn Sie mit ihm dar\u00fcber sprechen und es beruhigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>H\u00e4ufiges Nachspielen der traumatischen Erfahrungen<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li class=\"Fliesstext\">Viele Kinder spielen nach traumatischen Erfahrungen immer wieder belastende Szenen nach.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Gerade j\u00fcngere Kinder haben manchmal M\u00fche, ihre Gef\u00fchle und Gedanken in Worte auszudr\u00fccken. Es ist f\u00fcr das junge Kind deshalb nat\u00fcrlich, dies im Spiel oder in Zeichnungen auszudr\u00fccken.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Wenn Ihr Kind immer wieder belastende Szenen spielt, spielen Sie mit und helfen Sie, die Spielszenen zu einem guten Ende zu bringen (z.B. bedrohte Figuren sch\u00fctzen).<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Versichern Sie Ihrem Kind, dass Sie und andere Erwachsene es besch\u00fctzen werden. Z\u00e4hlen Sie dabei konkrete Beispiele auf.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Ermuntern Sie das Kind, sich auch auf andere Spiele einzulassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>H\u00e4ufiges Erw\u00e4hnen der Traumata<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li class=\"Fliesstext\">Es ist gut, wenn Ihr Kind \u00fcber die traumatische Ereignisse sprechen m\u00f6chte. H\u00f6ren Sie ihm gut zu und reden Sie mit ihm \u00fcber seine Erfahrungen.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Erlauben Sie Ihrem Kind zu weinen oder traurig zu sein; erwarten Sie nicht von ihm, dass es immer stark ist.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Achten Sie auf die Befindlichkeit Ihres Kindes und fragen Sie es nach seinen Gedanken und Gef\u00fchlen, wenn es besorgt wirkt.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Achten Sie darauf, dass Sie Ihre eigenen \u00c4ngste und Sorgen nicht auf das Kind \u00fcbertragen und diese nicht mit dem Kind besprechen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>\u00c4ngstlichkeit<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li class=\"Fliesstext\">\u00c4ngste tauchen bei kleinen Kindern nach traumatischen Ereignisse insbesondere dann auf, wenn sie etwas an die schlimmen Erfahrungen erinnert (z.B. Gespr\u00e4ch, Ort, Person, usw.).<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Kinder k\u00f6nnen auch vielf\u00e4ltige neue \u00c4ngste entwickeln, zum Beispiel m\u00f6chten sie nicht alleine und von ihren Eltern getrennt sein, oder sie m\u00f6chten nicht (alleine) ins Bett gehen.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Geben Sie Ihrem Kind die M\u00f6glichkeit, seine \u00c4ngste mitzuteilen und nehmen Sie die \u00c4ngste ernst.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Vereinbaren Sie z.B. mit Ihrem Kind ein bestimmtes Zeichen, bei welchem Sie dann wissen, dass das Kind Angst hat und Ihre Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigt.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Seien Sie Ihrem Kind gegen\u00fcber so gelassen wie m\u00f6glich.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Vermitteln Sie Ihrem Kind Sicherheit und Geborgenheit.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Achten Sie darauf, dass Sie die \u00c4ngste des Kindes nicht verst\u00e4rken. Ermuntern Sie es soweit wie m\u00f6glich, angstausl\u00f6sende Situationen zu ertragen und loben Sie es, wenn es das schafft. Ermuntern und belohnen Sie mutiges Verhalten!<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Versuchen Sie, Ihre eigenen \u00c4ngste nicht vor Ihrem Kind zum Ausdruck zu bringen und achten Sie darauf, dass es diese nicht per Zufall mith\u00f6rt, wenn Sie z. B. telefonieren oder mit anderen Leuten sprechen.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Falls Sie einmal fortgehen m\u00fcssen, informieren Sie Ihr Kind genau und sagen Sie, wann Sie wieder kommen werden. Seien Sie dann p\u00fcnktlich.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Kindern, die besonders schwere oder wiederholte bzw. langanhaltende Traumatisierungen erlebt haben, k\u00f6nnen sich auch lange danach belastende Erinnerungen (Bilder, Ger\u00e4usche, Gedanken usw.) an das Trauma aufdr\u00e4ngen. 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