{"id":259,"date":"2019-04-24T09:13:44","date_gmt":"2019-04-24T08:13:44","guid":{"rendered":"http:\/\/vps31252.alfahosting-vps.de\/wordpress\/?page_id=259"},"modified":"2020-06-04T12:23:35","modified_gmt":"2020-06-04T11:23:35","slug":"chronicgeneralinformationsupport-7","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kidtrauma.org\/?page_id=259","title":{"rendered":"Nervosit\u00e4t\/Hyperaktivit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"Fliesstext\">Nach besonders schweren oder wiederholten bzw. langanhaltenden Traumatisierungen kommt es h\u00e4ufig vor, dass kleine Kinder unruhiger und nerv\u00f6ser sind und beispielsweise Wut- oder Trotzanf\u00e4lle haben. Das innerliche Wiedererleben der traumatischen Ereignisse und der dauernde Versuch, ausl\u00f6senden Situationen aus dem Weg zu gehen, f\u00fchren beim Kind zu Anspannung. Es kann deshalb an Schlafst\u00f6rungen, Konzentrationsproblemen oder erh\u00f6hter Schreckhaftigkeit leiden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3 class=\"Fliesstext\">Hyperaktivit\u00e4t, Nervosit\u00e4t<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li class=\"Fliesstext\">Erkl\u00e4ren Sie Ihrem Kind, dass es normal ist, dass es nerv\u00f6ser ist und dass es mit der Zeit wieder ruhiger werden wird.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Seien Sie geduldig und versuchen Sie zu verstehen, was in Ihrem Kind innerlich vor sich geht: Ist Ihr Kind ver\u00e4ngstigt, w\u00fctend oder gelangweilt?<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Versuchen Sie Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Unruhe und Nervosit\u00e4t zu identifizieren (M\u00fcdigkeit, \u00dcberstimulation, Langeweile, bestimmte Situationen, die an das Erlebte erinnern, usw.).<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Beruhigen Sie ihr Kind, unterst\u00fctzen sie es in ruhigen Aktivit\u00e4ten, die es gerne macht (z.B. zeichnen, Mandala ausmalen, spielen, usw.).<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3 class=\"Fliesstext\">Wutanf\u00e4lle, Aggressivit\u00e4t<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li class=\"Fliesstext\">Es kommt h\u00e4ufig vor, dass Kinder nach traumatischen Erfahrungen reizbarer und sensibler sind und dadurch schneller frustriert und aggressiv sind.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Seien Sie geduldig und versuchen Sie zu verstehen, was in Ihrem Kind innerlich vor sich geht: Ist das Kind ver\u00e4ngstigt, w\u00fctend oder gelangweilt?<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Unterst\u00fctzen Sie Ihr Kind, seine Bed\u00fcrfnisse, seine Frustration oder seine Sorge in Worte zu fassen und helfen Sie ihm, seine Wut mit anderen Mitteln auszudr\u00fccken.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Erkl\u00e4ren Sie Ihrem Kind, dass Sie verstehen, wenn es im Moment schneller w\u00fctend ist, seien Sie aber trotzdem konsequent.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Stellen Sie klare Verhaltensregeln auf und setzen Sie klare Grenzen. Lassen Sie das Kind wissen, wenn etwas nicht ok ist und unterbrechen Sie aggressives Verhalten immer sofort. Lassen Sie die Situation nicht eskalieren, intervenieren Sie m\u00f6glichst fr\u00fch.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Verwenden Sie einfache, ruhige und vern\u00fcnftige Instruktionen.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Vereinbaren Sie mit dem Kind, was es machen kann, wenn die Wut kommt (in ein Kissen beissen, Boxsack, usw.). Stellen Sie auch hierzu klare Regeln auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3 class=\"Fliesstext\">Schreckhaftigkeit<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li class=\"Fliesstext\">Es ist normal, dass Kinder nach traumatischen Erfahrungen schreckhafter sind. Sie haben oft Angst, dass ihnen so etwas erneut passiert und suchen die Umgebung st\u00e4ndig nach m\u00f6glichen Gefahren ab. Kleinste Reize (z.B. Ger\u00e4usche) k\u00f6nnen das Kind erschrecken.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Versichern Sie Ihrem Kind, dass Sie und andere Erwachsene es besch\u00fctzen werden und vermitteln Sie Ihrem Kind Sicherheit.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Geben Sie Ihrem Kind die M\u00f6glichkeit, seine \u00c4ngste mitzuteilen und nehmen Sie die \u00c4ngste ernst. Vereinbaren Sie z.B. mit Ihrem Kind ein bestimmtes Zeichen, bei welchem Sie dann wissen, dass das Kind Angst hat und Ihre Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigt.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Seien Sie Ihrem Kind gegen\u00fcber so gelassen wie m\u00f6glich.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Vermitteln Sie Ihrem Kind Sicherheit und Geborgenheit, indem Sie ihm viel Zuwendung geben, sich in seiner N\u00e4he aufhalten und h\u00e4ufig mit ihm sprechen oder spielen.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Achten Sie darauf, dass Sie die \u00c4ngste des Kindes nicht verst\u00e4rken. Ermuntern Sie es soweit wie m\u00f6glich, angstausl\u00f6sende Situationen zu ertragen und loben Sie es, wenn es das schafft. Ermuntern Sie mutiges Verhalten!<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3 class=\"Fliesstext\">Ungeduld, wenig Ausdauer<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li class=\"Fliesstext\">Es kommt h\u00e4ufig vor, dass Kinder nach traumatischen Erfahrungen reizbarer und sensibler sind und dadurch schneller frustriert sind und h\u00e4ufiger ausrasten.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Erkl\u00e4ren Sie ihrem Kind, dass Sie verstehen, dass es schneller frustriert ist und helfen Sie ihm mit den eigenen Entt\u00e4uschungen umzugehen.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Erkl\u00e4ren Sie ihm, dass es normal ist, dass es im Moment ungeduldiger ist. Ermuntern sie Ihr Kind, Geduld zu haben und durchzuhalten. Loben Sie Ihr Kind, wenn es etwas gut macht.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Seien Sie ein Modell f\u00fcr ruhiges und geduldiges Verhalten.<\/li>\n<li class=\"Fliesstext\">Bei allgemeiner Unruhe, Ungeduld und Nervosit\u00e4t helfen einfache Entspannungs\u00fcbungen (z.B. ruhig durchatmen und auf 5 z\u00e4hlen).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach besonders schweren oder wiederholten bzw. langanhaltenden Traumatisierungen kommt es h\u00e4ufig vor, dass kleine Kinder unruhiger und nerv\u00f6ser sind und beispielsweise Wut- oder Trotzanf\u00e4lle haben. Das innerliche Wiedererleben der traumatischen Ereignisse und der dauernde Versuch, ausl\u00f6senden Situationen aus dem Weg zu gehen, f\u00fchren beim Kind zu Anspannung. 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