{"id":2856,"date":"2020-01-30T11:28:51","date_gmt":"2020-01-30T10:28:51","guid":{"rendered":"http:\/\/vps31252.alfahosting-vps.de\/wordpress\/?page_id=2856"},"modified":"2020-06-03T12:51:27","modified_gmt":"2020-06-03T11:51:27","slug":"web_teenager_chronic_anxiety_de","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kidtrauma.org\/?page_id=2856","title":{"rendered":"Angst"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach einmalig schwerwiegenden oder langanhaltenden bzw. wiederholten Traumatisierungen kommt es h\u00e4ufig vor, dass man \u00e4ngstlicher ist. Oft versucht man dann Situationen, Gedanken oder Personen, die an das Erlebte erinnern zu vermeiden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Schwierigkeiten alleine zu schlafen<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Nach traumatischen Ereignissen ist es normal Angst davor zu haben, nachts alleine zu sein oder alleine zu schlafen.<\/li>\n<li>Achte bewusst auf ein Einschlafritual (z.B. Podcast, H\u00f6rbuch oder Musik h\u00f6ren; nochmals mit Freund*innen \u00fcber den Tag sprechen; usw.).<\/li>\n<li>Achte darauf, dass Du vor dem Zubettgehen keine aufregenden Dinge tust (keine Computerspiele, keine Filme, usw.).<\/li>\n<li>Wenn Du M\u00fche hast mit Einschlafen, kannst Du auch ein H\u00f6rbuch, ein Podcast oder etwas Musik laufen lassen. Die meisten Jugendlichen schlafen dann von alleine ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>\u00dcberm\u00e4ssige Besorgnis<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Es ist normal, dass man nach traumatischen Ereignissen besorgter ist.<\/li>\n<li>Manchmal schweigen Jugendliche oder haben Schwierigkeiten genau zu sagen, was sie bedr\u00fcckt. Oftmals hilft es z.B. Gef\u00fchle, Sorgen und \u00c4ngste in einem Tagebuch niederzuschreiben oder zu malen.<\/li>\n<li>Versuche mit Deinen Eltern oder Freunden*innen \u00fcber Deine Sorgen und \u00c4ngste zu sprechen. Du wirst feststellen, dass es anderen genauso oder \u00e4hnlich geht.<\/li>\n<li>Sicherheitsgef\u00fchle k\u00f6nnen verst\u00e4rkt werden, indem Du immer etwas bei dir tr\u00e4gst, was du gerne hast (z.B. Gl\u00fccksbringer).<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Vermeidung, \u00fcber das Trauma zu sprechen<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Viele Jugendliche schweigen oder haben Schwierigkeiten zu sagen, was sie bedr\u00fcckt.<\/li>\n<li>Versuche mit Deinen Eltern oder Freunden*innen \u00fcber Deine Sorgen und \u00c4ngste zu sprechen. Du wirst feststellen, dass es anderen genauso oder \u00e4hnlich geht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Furcht vor Dingen, Orten oder Personen, die an das Trauma erinnern<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Es ist normal, dass man sich nach traumatischen Ereignissen vor Dingen f\u00fcrchtet, die einen daran erinnern. Jede Kleinigkeit, die auch nur entfernt an das Geschehene erinnert, kann so pl\u00f6tzlich bedrohlich werden.<\/li>\n<li>H\u00e4ufig versucht man Dingen, die einen an das Erlebte erinnern, aus dem Weg zu gehen, um die damit verbundenen Erinnerungen und \u00c4ngste zu vermeiden. Je st\u00e4rker und l\u00e4nger diese Dinge vermieden werden, desto st\u00e4rker werden die \u00c4ngste.<\/li>\n<li>Versuche Dich langsam wieder an die be\u00e4ngstigenden Dinge zu gew\u00f6hnen und belohne Dich selber, wenn du das schaffst (z.B. ins Kino gehen, Freunden*innen treffen, usw.).<\/li>\n<li>Versuche Deine \u00c4ngste Deiner Familie und\/ oder Deinen Freund*innen mitzuteilen. Dar\u00fcber reden hilft in der Regel bereits.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einmalig schwerwiegenden oder langanhaltenden bzw. wiederholten Traumatisierungen kommt es h\u00e4ufig vor, dass man \u00e4ngstlicher ist. 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